Die etwas andere Sicht – Der Coup der Notenbanken – Meinung Axel Retz

Kennen Sie das? Vieles, was man in den letzten Jahren in der Wirtschaftspresse zu lesen bekam, klang widersprüchlich, zumal sich selbst die Experten in vielerlei Hinsicht fast unversöhnliche Meinungsschlachten liefern. So sprechen die einen von Inflation, die anderen von Deflation. Und doch, ab und zu findet man den einen oder anderen Artikel, der das eigene Wissen und Denken erhellt bzw. ein fehlendes oder gar entscheidendes Puzzleteil hinzufügt.

So erging es auch mir als ich vor rund einer Woche eher zufällig auf einen Artikel von Axel Retz stieß. Ein ausgewiesener, praxiserbrobter Experte der viele Jahre lang Chefredakteur bekannter deutscher Börsenverlage war und derzeit u.a. Kolumnist von Börse online ist. Seine These ist gewagt, wenngleich nicht ganz von der Hand zuweisen: Demnach, wie in den letzten Wochen zu lesen war, sind Notenbanken weltweit in Aktien und Rohstoffen engagiert. Die Investitionshöhe beträgt schwindelerregende rund 30 Billionen US-Dollar (30.000.000.000.000). Der Clou: Notenbanken erschaffen Geld aus dem Nichts bzw. drucken dieses einfach und kaufen damit reale, echte Sachwerte. Denn entgegen der landläufigen (deutschen) Meinung stellen z.B. Aktien kein Teufelszeug dar. Egal ob börsennotiert oder nicht, Unternehmen stiften Lohn und Brot und stellen Dinge her, die wir teils täglich brauchen. Es steht fest, dass es auch in 10 Jahren Unternehmen geben wird. Doch wird es den US-Dollar oder den Euro in 10 Jahren noch geben? Und wenn ja, in der heutigen Form und der heutigen Kaufkraft? Axel Retz geht noch einen Schritt weiter: Notenbanken beteiligen sich, was übrigens nichts mit ihrer originären Aufgabe zu tun hat, an Unternehmen, weil sie wissen, dass eine Währungszerrüttung bzw. Währungsreform, letztlich von ihnen selbst ausgelöst, nicht unwahrscheinlich erscheint. Ein echter Insiderhandel!

Neben Aktien stellen auch Immobilien, physische Rohstoffe sowie die zuletzt verschmähten Edelmetalle Gold und Silber Sachwerte dar. Doch, bilden Sie sich bitte selbst eine Meinung und lesen Sie diesen etwas anderen Artikel: Notenbanken: Der Coup der Coups

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