Monatsarchive: November 2014

Alan Greenspan, das Gelddrucken und das Gold

Jüngst hat die Amerikanische Notenbank FED das (vorläufige) Ende ihres Anleiheankaufprograms bzw. des Gelddruckens angekündigt. Das Zinsniveau soll voraussichtlich im Verlauf von 2015 leicht steigen… Doch kann die FED die Geister, die sie rief, wirklich wieder loswerden?

Alan Greenspan, seines Zeichens legendärer Chef der FED von 1987 bis 2006, zieht jüngst in einem Vortrag eine wenig schmeichelnde Bilanz: Demnach habe die Notenbank durch den Kauf von Staatsanleihen und besicherten Wertpapieren dazu beigetragen, dass Wertpapierkurse gestiegen und die Kreditkosten gesunken sind. Die Realwirtschaft habe jedoch kaum profitiert, vielmehr sei die effektive Nachfrage praktisch tot und die Versuche, diese anzukurbeln, seien gescheitert. Die durch die FED erzeugten spekulativen Blasen, so Greenspan weiter, seien nur unter den Bedingungen eines Wirtschafts-abschwungs zum Platzen zu bringen. Zu diesem Schritt sei er als Notenbankchef nicht bereit gewesen. Nach seiner Einschätzung werde es der FED nicht gelingen, ihre Politik des billigen Geldes aufzugeben, ohne dass es zu Turbulenzen an den Märkten käme (Quelle: www.kopp-online.com).

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