Systemcrash Mitte September 2015?

Ich habe überlegen müssen, ob ich diesen Beitrag bringen soll oder nicht. Letztlich bin ich zur Überzeugung gekommen, dass der Beitrag niemandem schaden kann, und falls sich die düstere Prognose bewahrheitet, hoffentlich nützlich ist bzw. war…

Es geht um den Artikel „Der letzte Zahlungseingang“ von Walter K. Eichelburg vom 22.08.2015. Vor einigen Tagen habe ich diesen auf der Seite www.mmnews.de gelesen. Diese Seite ist eine der wohl meist gelesenen alternativen Informationsquellen im Internet rund um das Thema Wirtschaft & Börse. Rund 60.000 Besucher täglich kann die Seite für sich verbuchen, eine sehr hohe Zahl in diesem Bereich.

Der besagte Artikel hat über 600 Kommentare nach sich gezogen, verständlich! Dabei kommt der Autor Eichelburg meist eher schlecht weg. Die Kommentare reichen von Zustimmung bis „Alter Spinner“. Jeder sollte sich selbst ein Bild machen, die BILD Zeitung alleine reicht dafür sicherlich nicht. Die Aussagen des Artikels lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Letzte Renten- und Gehaltszahlungen Ende August
  • Globaler Finanzcrash am 14. September 2015
  • Crash / Aufspaltung des Euros
  • Banken schließen für 6 bis 12 Monate
  • Währungsreform unausweichlich: Löhne und Gehälter werden 1:1 umgestellt, Sparguthaben verlieren 90%, gewisser Sockelbetrag in der Kaufkraft von 5.000 Euro bleibt „verschont“
  • Preise von Gold und Silber gehen durch die Decke, Gold könnte auf 50.000 USD/Euro steigen, Silber würde stark mitziehen
  • Essentielle Güter wie Lebensmittel können gerade am Anfang fast nur mit Gold/Silber erworben werden
  • Betrogene Sparer werden die heutigen Politiker verjagen, eine Monarchie wird etabliert
  • Sechs Monate nach dem Crash dürfte die Sicherheitslage wieder annehmbar sein, es wird Zeit, die eigene „Fluchtburg“ wieder in Richtung Stadt zu verlassen
  • Vorerst Etablierung einer Bargeldwirtschaft, Erhöhung der Kaufkraft von Gold und Silber um das 300-fache

Harter Tobak, zumal sich der Autor auf ein Datum festlegt, welches in greifbarer Zukunft liegt. Herr Eichelburg spricht von seinen Quellen, nennt diese nicht. Es existieren keine für den Leser nachprüfbaren Beweise. Doch was, wenn er doch recht behält???

Selbst wenn das Szenario aus heutiger Sicht unglaubwürdig scheint, so spricht meines Erachtens nichts gegen etwas Vorbereitung. Man gehe in einen Laden, gebe 100 Euro aus und sichere sich so einen Lebensmittel- und Wasservorrat für ein bis zwei Monate. Was sind schon 100 Euro im Vergleich? Kommt der Crash wie beschrieben nicht, so einfach aufessen und trinken und kommt er doch, die erste Welle überstehen…

Diskutieren Sie mit, ein spannendes, unter Umständen essentielles Thema.

 

 

 

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