Von der Hand in den Mund

Wie lange könnten Sie, fiele Ihr Einkommen bspw. aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Krankheit plötzlich weg, Ihre Ausgaben aus Ihren Vermögensreserven finanzieren? Einige Jahre? Wenn ja, dann gehören Sie sicherlich zu den Glücklichen, Erfolgreichen in Deutschland oder schlicht zu den Menschen, die richtig mit Geld umgehen können.

Laut des Verteilungsberichtes des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts könnten sich 30% aller Haushalte in Deutschland nicht länger als wenige Wochen oder Monate über Wasser halten. Sie leben quasi von der Hand in den Mund. Nur 30% der Haushalte würden eine Durststrecke von drei bis fünf Jahren überstehen und nur 10% kämen bis Lebensende mit Ihrem Vermögen aus.

Die Zahlen stammen aus Umfragen von 2012. Doch erst jetzt wurden die Ergebnisse bekannt. Ergebnisse, die aufhorchen lassen und vermutlich, würde die Umfrage erneut durchgeführt, heute sogar schlechter ausfallen dürften. Es wäre müßig über die steigende Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen zu diskutieren und die Schuld bei Vater (derzeit Mutter) Staat zu suchen. Vielmehr soll hier an jeden Einzelnen appelliert werden, sich an die eigene Nase zu fassen:

  • Ist Ihr Job bspw. aufgrund zunehmender Automatisierung oder Digitalisierung weggefallen oder wirft nicht genügend ab, um Ersparnisse zu bilden, dann bilden Sie sich fort. Packen Sie es an.
  • Lassen Sie sich nicht von Werbung und Konsumtempeln verführen. Überdenken Sie Ihr Konsumverhalten, kaufen Sie bewusster und bezahlen Sie möglichst mit Bargeld.
  • Schulden sind Armutsfallen. Leben Sie nicht über Ihre Verhältnisse und werden Sie nicht zum Sklaven der Bank, des Autokredits oder Ihres eigenen Kaufrausches.

Schöne Vorsätze für 2018, oder? Ihnen allen ein möglichst gesundes, erfülltes und friedliches neues Jahr! Ihr Sparschwein-Berater Team.

Dieser Beitrag wurde unter Daily Blog, Ruhestand und Vorsorge abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.