Archiv des Autors: Albert Bitter

Nein zum Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM

Voraussichtlich im Juli 2012, wieder einmal kaum bemerkt von der breiten Öffentlichkeit, soll der Europäische Stabilitäsmechanismus (ESM) etabliert werden. Der ESM soll ein auf Dauer angelegtes “Rettungsinstrument” sein, welches die Europäische Finanzstabilisie-rungsfazilität (EFSF) und den Europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM) ablösen soll. Die entsprechenden Verträge liegen den 17 Euromitgliedstaaten zur Ratifizierung vor.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Daily Blog, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schweizer Franken – Pro & Contra

In der Schweiz scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Die Bergluft ist nach wie vor frisch, Arbeit ist vorhanden und wird vergleichsweise gut bezahlt, die Inflation sowie Staatsverschuldung eher niedrig und die Unabhängigkeit (Staat und Notenbank) und damit Freiheit und Selbstbestimmung (Bürger) hoch. Lebensqualität pur? Sollte man sich nun einen Teil dieser Lebensqualität sichern, indem man Schweizer Franken gegen Euro tauscht?

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Anlagestrategie & Anlageideen, Daily Blog, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Angriff auf unabhängige Ratingagenturen?

Dass der eigene Steuerberater nicht vom Finanzamt sondern von einem selbst bezahl werden sollte, dürfte außer Frage stehen. Dass die großen Ratingagenturen wie Standard & Poor`s, Moody`s und Fitch immer noch vom denjenigen bezahlt werden, dessen Kreditwürdigkeit sie eigentlich prüfen, scheint weiterhin kaum zu stören.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Daily Blog, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kommt eine Weltwährung?

Verfolgt man die aktuelle Berichterstattung, so lassen sich immer häufiger leise Untertöne vernehmen, wonach das Auseinanderbrechen des Euro nicht gänzlich ausgeschlossen wird. Doch kaum zu “Grabe getragen” naht Hoffnung auf eine Wiedererstehung, und zwar als Nichts Geringeres als in Form einer Weltreservewährung. Natürlich dürfen hier der US-Dollar und auch der Chinesische Renmimbi nicht fehlen. Diese Idee stammt vom Wirtschaftsnobelpreisträger Robert A. Mundell. Durch Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte so die Weltwährung INTOR (INnternational OR = internationales Gold) aus der Taufe gehoben werden.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Daily Blog, Inflation, Deflation, Stagflation, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Weltweite Entschuldung durch finanzielle Repression

Entschuldung will gut gelernt sein, und das nicht erst seitdem im Fernsehen Peter Zwegat dem Nachbarn von nebenan das Einmaleins von Einnahmen zu Ausgaben und Privatinsolvenz näherbringt. Beispiele für “gelungene” (je nachdem ob man auf der Schuldner- oder Gläubigerseite gestanden hatte) Entschuldungsprozesse finden sich reichlich in Geschichtsbüchern. Zu nennen sind die eher rabiaten Formen wie Schuldenschnitt (sog. hair cut wie zuletzt in Griechenland), Währungsreform oder Hyperinflation. Oder die eher “volksverträglichen” über Wachstum, Privatisierung oder gar “finanzielle Repression”.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Anlagestrategie & Anlageideen, Daily Blog, Inflation, Deflation, Stagflation, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Euro – Quo vadis? – Maßnahmenplan: Anlageideen

Wie so häufig wissen wir auch im Falle der Eurozone, dass wir nichts wissen. Dennoch macht es gerade heute Sinn, lieber eine Stunde über sein Vermögen nachzudenken, als einen Monat oder gar Jahre dafür zu arbeiten. Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten in der Eurozone sollten drei Stoßrichtungen verfolgt werden.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Anlagestrategie & Anlageideen, Daily Blog, Inflation, Deflation, Stagflation, Ruhestand und Vorsorge, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Euro – Quo vadis? – Szenario IV: Unvorbereitetes Auseinanderbrechen der Eurozone

Hypothese: Die Eurozone scheitert… und dies aus dreierlei Gründen. Die Regierungen können sich nicht auf eine durchsetzbare Wirtschafts- und Fiskalunion einigen, es kommt nicht zu weiteren Rettungsschirmen und auch nicht zu Eurobonds. Auch die Bevölkerung rebelliert. Die Nettozahler wollen nicht weiter zur Kasse gebeten werden, die Bevölkerung in der Peripherie rebelliert gegen die Sparmaßnahmen. Auch die EZB erklärt ihre Politik des billigen Geldes und Anleiheaufkaufs für beendet. In der Folge werden Staatsanleihen nicht oder nicht ordnungsgemäß bedient, mehrere Staaten erklären ihren Bankrott und/oder ihren Austritt.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Daily Blog, Inflation, Deflation, Stagflation, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Euro – Quo vadis? – Szenario III: Vorbereiteter Austritt eines oder mehrerer Staaten

Ob es zu einem Austritt einzelner Staaten kommt oder die Aufteilung bspw. nach Nord- und Südeuro erfolgt, ist vom Wirkungsprinzip her ähnlich zu sehen. Würde ein kleinerer, derzeit schwacher Staat wie Irland aus der Eurozone austreten, so würde die neue Währung mit hoher Wahrscheinlichkeit abwerten bspw. um 50%. Die Staatsschulden, meist auf Euro lautend, würden sich über Nacht verdoppeln. Aufgrund der finanziellen Untragbarkeit der Belastung wäre ein Schuldenschnitt die logische Konsequenz. Gläubiger müssten also auf ihre Forderungen verzichten, so z.B. die Deutsche Bundesbank, die über Target2 Forderungen massive Abschreibungen vornehmen müsste. Da deutsche Banken selbst wiederum Gläubiger der Bundesbank sind, müssten auch diese abschreiben. Diese Abschreibung müssten leider auch deutsche Bürger auf ihre Ersparnisse, die bei Banken liegen, vornehmen. Ein Verzicht der Gläubiger kann auch über einen anderen Wirkungskanal erfolgen. Denn die Abwertung der neuen irischen Währung hätte deutlich steigende Preise für importierte Güter (Öl, Nahrungsmittel etc.) zur Folge. Diese importierte Inflation könnte in der Folge bei entsprechender Notenbankpolitik (Gelddrucken als Ausgleich) oder gar Vertrauensverlust in der irischen Bevölkerung zur Hyperinflation führen. Beschließe Irland, die Schulden nicht in Euro, sondern in der neuen Währung zurückzuzahlen, wäre dies ebenfalls mit einer massiven Abschreibung der deutschen Bundesbank und anderer Gläubiger verbunden. Um das Vertrauen wieder herzustellen, könnte wiederum eine zweite neue Währung etabliert werden. Die Iren hätten zwar einen Großteil ihres Vermögens verloren, könnten sich aber auf einem gesundeten Pfad entwickeln. Mit einer anfangs schwächeren Währung könnte die Wettbewerbsfähigkeit zurückkehren, das Vertrauen wachsen, die Ersparnisse und Investitionen zunehmen, die Währung an Stärke gewinnen. Nach massiven Einschnitten, vielen Tränen und Schweiß würde Irland gestärkt auf die Weltbühne zurückkehren.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Daily Blog, Inflation, Deflation, Stagflation, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Euro – Quo vadis? – Szenario II: Langsame Krisenbewältigung

In diesem Szenario erfolgt die Stabilisierung der Eurozone dadurch, dass sich starke Staaten bereit erklären, die schwachen befristet zu unterstützen. Es käme zu einer Transferunion, eine Art europäischer Länderfinanzausgleich. Ob diese Transfers durch direkte Hilfen oder via Eurobonds (gleicher Zins für Staatsschulden) erfolgen, ist letztlich nicht entscheidend.

Natürlich würden Länder wie Deutschland harte Auflagen wie Sparmaßnahmen in den begünstigten Ländern verlangen bzw. durchsetzen wollen. Es würde bzw. müsste zu einer zunehmenden Angleichung der Wirtschafts- und Fiskalpolitik führen. Die jeweilige Autonomie bzw. Souveränität ginge schrittweise verloren. Würden sich alle an die Abmachungen halten, so könnte die Staatsschuld langsam, aber sehr schmerzhaft für alle abtragen lassen. Die PIIGS Länder würden die Staatschuld senken können, Länder wie Deutschland würden sicherlich einen erheblichen Teil hinzubekommen.

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Daily Blog, Inflation, Deflation, Stagflation, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Euro – Quo vadis? – Szenario I: Befreiungsschlag

Trotz aller Beteuerung der EZB, es nicht zu tun, tut sie es. Sie kauft unlimitiert Anleihen strauchelnder bzw. beinahe zahlungsunfähiger Staaten. Sie schafft Geld aus dem Nichts und stellt dieses den jeweiligen Staaten zur Verfügung. Diese können damit ihre Gläubiger befriedigen. Kurzfristig würde sich damit ein super Ergebnis einstellen und alle wären glücklich. Die Gläubiger erhalten ihr Geld, die Staaten können ihre Lasten in die Zukunft verschieben. Die Börsen getrieben vom Geldsegen steigen, die Stimmung in der Wirtschaft hellt sich auf. Der EZB wäre (vorerst) der Befreiungsschlag gelungen!

 » Vollständigen Artikel lesen

Veröffentlicht unter Daily Blog, Inflation, Deflation, Stagflation, Staatsschulden, Währungsreform | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar